
Ein Rechtsstreit kostet schnell mehrere tausend Euro – Anwalt, Gericht, Gutachter, und bei Niederlage auch die Gegenseite. Genau diese Kostenrisiken übernimmt die Rechtsschutzversicherung. Hier bekommst du den vollständigen Überblick, was versichert ist, was nicht – und wie du im Fall der Fälle an deine Deckungszusage kommst.
Privatrechtsschutz (Verträge, Schadensersatz, Steuern, Sozialrecht) · Berufsrechtsschutz (Kündigung, Abmahnung, Zeugnis, Gehalt) · Verkehrsrechtsschutz (Unfall, Bußgeld, Führerschein) · Wohnungs-/Immobilienrechtsschutz (Miete, Nebenkosten, Eigentum). Als Expat oder Auswanderer solltest du zusätzlich auf die Auslandsgeltung achten – Details im Ratgeber Rechtsschutz international.
Vorsätzliche Straftaten, Streitigkeiten unter mitversicherten Personen desselben Vertrags, Bau- und Architektenstreitigkeiten, spekulative Kapitalanlagen (je nach Tarif), Fälle vor Vertragsbeginn und innerhalb von Wartezeiten sowie Bagatellen unterhalb der Selbstbeteiligung. Wichtig: Der Versicherer prüft die Erfolgsaussichten – bei Ablehnung hilft der Stichentscheid (siehe Hauptseite).
Nein, der Rechtskonflikt muss nach Vertragsbeginn (und nach etwaigen Wartezeiten) entstanden sein. Deshalb: absichern, bevor es kracht.
Grundsätzlich werden die gesetzlichen Gebühren nach RVG erstattet; individuelle Honorarvereinbarungen darüber hinaus trägst du selbst, sofern der Tarif nichts anderes vorsieht.
In versicherten Fällen nur die Selbstbeteiligung (üblich 150–500 €). Anwalt, Gericht und gegnerische Kosten trägt der Versicherer im Rahmen der Versicherungssumme.
Kenne deine Rechte – und lass sie bezahlen: Versicherungs-Check starten (/versicherungs-check).
Quellen: § 127 VVG – Freie Anwaltswahl, gesetze-im-internet.de · § 91 ZPO – Grundsatz und Umfang der Kostenpflicht, gesetze-im-internet.de · Updated: 2026