Wer nach Deutschland kommt, kümmert sich zuerst um Visum, Wohnung und Krankenversicherung. Die Altersvorsorge landet weit hinten auf der Liste – und genau das kostet Geld, weil Vorsorge vor allem eine Funktion der Zeit ist.
Für internationale Fachkräfte kommt eine zweite Schwierigkeit dazu: Beiträge, die du in Deutschland einzahlst, und Ansprüche, die du in deinem Heimatland bereits erworben hast, gehören zu unterschiedlichen Systemen. Ohne Überblick entsteht eine Lücke, die niemand für dich schließt.
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Als sozialversicherungspflichtig Beschäftigte zahlst du automatisch ein. Wichtig zu wissen: Innerhalb der EU sowie in Ländern mit Sozialversicherungsabkommen werden Versicherungszeiten für die Anspruchsprüfung zusammengerechnet, jedes Land zahlt aber nur die bei ihm erworbenen Ansprüche aus. Wenn du Deutschland später wieder verlässt, bleiben deine hier erworbenen Anwartschaften grundsätzlich erhalten.
Beschäftigte haben in Deutschland Anspruch auf Entgeltumwandlung, und Arbeitgeber beteiligen sich im gesetzlich vorgesehenen Rahmen. Für Expats mit befristetem Aufenthalt ist die entscheidende Frage die Portabilität: Was passiert mit dem Vertrag, wenn du das Land verlässst? Das gehört vor den Abschluss geklärt, nicht danach.
Ob Existenzgründer, Studierende, Angestellte, Unternehmerinnen oder Beamte – eine private Altersvorsorge erhöht die finanzielle Sicherheit im Alter. Eine professionelle Beratung ermittelt deinen individuellen Vorsorgebedarf, prüft staatliche Förderungen und ordnet ein, welche Lösungen lebenslange Renten garantieren und welche chancenorientiert sind.
Ein Aspekt, der regelmäßig vernachlässigt wird, ist die Rücklagenbildung als Ergänzung zur Altersvorsorge. Niemand denkt gern an weniger angenehme Lebensphasen – aber finanzielle Reserven entscheiden darüber, ob ein Jobverlust, ein Umzug oder eine längere Krankheit zur Krise wird oder nur zur Unannehmlichkeit.
Als grober Richtwert haben sich drei bis sechs Monatsausgaben als sofort verfügbare Reserve etabliert – für Selbstständige und Menschen mit befristetem Aufenthaltstitel eher mehr. Diese Rücklage gehört auf ein separates, jederzeit verfügbares Konto und ist strikt von der langfristigen Vorsorge zu trennen.
Einen einfachen Rahmen dafür liefert die 50-30-20-Regel: 50 Prozent des Nettoeinkommens für Fixkosten, 30 Prozent für Lebensstil, 20 Prozent für Sparen und Schuldenabbau.
Ob du als Expat nach Deutschland gekommen bist oder als Deutscher im Ausland arbeitest – die gesetzlichen Systeme reichen meist nicht aus. Wir entwickeln Konzepte, die deine Rentenlücke schließen und über Ländergrenzen hinweg funktionieren.
Internationale Lebenswege erfordern flexible Strategien. Wir unterstützen beim Aufbau und Schutz deines Vermögens – mit Lösungen, die zu deinen Zielen passen und steuerlich sinnvoll gestaltet sind.
Dein Einkommen ist die Grundlage für alles. Wir sorgen dafür, dass du auch im Krankheitsfall, bei Berufsunfähigkeit oder während längerer Auslandsaufenthalte abgesichert bleibst.
Ob sichere Geldanlage, chancenorientierte Investments oder eine Mischung aus beidem – wir richten deine Kapitalanlage international aus und berücksichtigen dabei steuerliche Besonderheiten.
Spreefinanz bietet dir unabhängigen Zugang zum gesamten Markt. Unser Anspruch: klare Beratung, persönliche Begleitung und ein Finanzkonzept, das trägt – im In- und Ausland.
Du willst wissen, wie groß deine Rentenlücke tatsächlich ist? Nutze die Berechnung der Nettorente, den Absicherungsbedarf-Check oder schreib uns per WhatsApp (+49 151 28937141).
In der Regel nicht als Auszahlung. Deine in Deutschland erworbenen Anwartschaften bleiben bestehen und werden später als Rente ausgezahlt, auch wenn du im Ausland lebst. Eine Beitragserstattung ist nur in eng begrenzten Ausnahmefällen möglich und meist wirtschaftlich nachteilig.
Innerhalb der EU sowie in Ländern mit Sozialversicherungsabkommen werden Versicherungszeiten für die Prüfung der Wartezeit zusammengerechnet. Jedes Land zahlt anschließend aber nur die Rente aus den bei ihm erworbenen Ansprüchen. Eine gemeinsame Rente aus einer Kasse gibt es nicht.
Das hängt von der Portabilität des Vertrags ab. Entscheidend ist, was mit dem angesparten Kapital passiert, wenn du Deutschland verlässt – ob der Vertrag beitragsfrei gestellt, mitgenommen oder ausgezahlt werden kann. Diese Frage sollte vor dem Abschluss beantwortet sein.
Als Richtwert gelten drei bis sechs Monatsausgaben als jederzeit verfügbare Reserve. Bei Selbstständigkeit, unregelmäßigem Einkommen oder einem befristeten Aufenthaltstitel eher mehr. Diese Rücklage gehört auf ein separates Konto und sollte nicht mit der langfristigen Vorsorge vermischt werden.
Die Beratung ist für dich kostenfrei. Die Vergütung erfolgt über die Anbieter im Rahmen der Vermittlung. Als unabhängiger Makler haben wir Zugang zum gesamten Markt und sind nicht an einzelne Produktgeber gebunden.
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Wir beraten Menschen, die in mehreren Systemen gleichzeitig unterwegs sind. Bei der Altersvorsorge in Deutschland zählt vor allem, dass nichts zwischen den Ländern verloren geht.

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Befristeter Aufenthalt oder dauerhaftes Bleiben führen zu völlig unterschiedlichen Vorsorgestrategien.
Bei Jobwechsel, Gehaltssprung oder Umzug ins Ausland passen wir das Konzept an, statt es laufen zu lassen.
